aktuelllandschaftprojekteveranstaltungen

 

LEADER-Projekt
"Südwestfalens blühende Vielfalt erhalten"

Die wichtigste Aufgabe des Projektes ist die Neubegründung und Aufwertung von Streuobstwiesen aber auch von Haus- und Obstgärten der Region durch Pflanzung selten gewordener historischer Obstsorten möglichst auf historischen Standorten.

Diese alten Sorten werden im Rahmen des Projektes gezielt vermehrt. Hierzu wie auch zur Pflanzung erfolgt eine Kooperation mit lokalen Initiativen wie Obst- und Gartenbauvereinen, dem Pomologen-Verein, Heimatvereinen, Landwirten und landwirtschaftlichen Orts-/Kreisverbänden, Naturschutzgruppen, Baumschulen, Hegeringen und Biologischen Stationen vor Ort. Insgesamt sollen in fünf Jahren mindestens 2.500 neue Bäume gepflanzt werden, davon wiederum sollen mindestens 1.000 Bäume historisch seltene regionale Sorten tragen.

Die komplette Projektbeschreibung finden Sie hier ...

Ansprechpartner: Volker Knipp
Naturschutzzenrtum Märkischer Kreis e.V.
Grebbecker Weg 3
58509 Lüdenscheid
Montag bis Mittwoch: 02351/ 4324240
vknipp(at)naturschutzzentrum-mk.de

   

Apfelsammlung 2018 VORGEZOGEN

Nach einer extrem schlechten Obsternte 2017 scheinen die Obstbäume in diesem Jahr einiges nachholen zu wollen.
Auch in diesem Jahr tauscht das Naturschutzzentrum wieder Äpfel gegen Saft oder bare Münze.
Wann und wie das funktioniert finden Sie hier ...

Durch die heiße Witterung werden die meisten Apfelsorten in diesem Jahr 2 bis 3 Wochen eher reif, daher ziehen wir die Annehametermin in diesem Jahr nach vorne.

Wer Saft aus den eigen Äpfel herstellen lassen möchte, ist bei der Sauerland Obst GbR an der richtigen Adresse.

   

Werden Sie Buntmacher !

Die Zahl der Fluginsekten in NRW ist in Naturschutzgebieten seit 1989 um bis zu 80 Prozent zurückgegangen.

Die Folgen des Insektensterbens sind groß. Viele Vogelarten wie Blaukehlchen, Mehlschwalbe oder Dorngrasmücke leiden ohnehin schon unter der Zerstörung ihrer Lebensräume. Sie werden bei einem weiteren Rückgang ihrer wichtigsten Nahrung Probleme bekommen genügend Nachwuchs aufzuziehen.

Helfen Sie mit und decken Sie für Bienen, Hummeln und Schmetterlinge den Blütentisch !
Gestalten Sie Ihren Garten insekten- und vogelfreundlich. Schon einige Quadratmeter Fläche, die Sie der Natur zurückgeben, leisten einen wertvollen Beitrag. Für Insekten sind Wildblumen lokaler oder regionaler Herkunft am Besten. Ein solches Wildblumen-Saatgut, ausreichend für 5 Quadratmeter, bieten wir Ihnen mit unserer Regio-Saatgut-Mischung an. Sie enthält nur einheimische ein- und mehrjährige Wildblumen, die im sogenannten Ursprungsgebiet 7 „Rheinisches Bergland und angrenzend“ zuhause sind – zu diesem gehört auch der Märkische Kreis / Südwestfalen.

Weitere Infos unter www.werde-buntmacher.de

Das Saatgut ist beim Naturschutzzentrum MK e.V. erhältlich und
kostet 2,50 Euro je 5 g (ausreichend für ca 5 m² Beetfläche)


   

Die Stecknadel im Heuhaufen:
Das Haselhuhn im Märkischen Kreis?“

Beobachtungen von Haselhühnern werden und wurden aus dem Raum Hagen / Märkischer Kreis immer wieder, allerdings über Jahre verteilt gemeldet:
Daher liegt die Vermutung nahe, dass sich ein kleiner Restbestand in der Region halten konnte. Beobachtungen beschränken sich jedoch meist nur auf wenige Sekunden und finden oft dann statt, wenn man nicht darauf vorbereitet ist.
Aus diesem Grund fand im März 2017 in Nachrodt-Wiblingwerde eine Veranstaltung zum Thema „Die Stecknadel im Heuhaufen: Das Haselhuhn im Märkischen Kreis?“ statt. Der Referent Andreas Kämpfer-Lauenstein hat eindrücklich dargestellt, welche Lebensraumansprüche Haselhühner haben und worauf zu achten ist, wenn ein Haselhuhn-Verdacht vorliegt.

Am Ende der Veranstaltung wurde der Wunsch geäußert, dass ein Merkblatt mit eindeutigen Feldbestimmungsmerkmalen der Haselhühner sowie Losung und Trittsiegel der Tiere dargestellt werden, hilfreich sein könnte. Ein solches Merkblatt liegt jetzt vor. Sie können es HIER herunterladen. Vielen Dank an dieser Stelle an die Fotografen, die ihr Bildmaterial hierzu zur Verfügung gestellt haben.

Hoffentlich sind allen Naturfreunden, die gerne ihre Zeit draußen verbringen und ihre Augen offen halten, damit einen paar Tipps an die Hand gegeben, wie aus den seltenen Zufallsbeobachtungen von haselhuhnartigen Vögeln evtl. sichere Nachweise werden können.
   

Ausbildung zum Streuobstpädagogen
zur Streuobstpädagogin

Der NABU Märkischer Kreis bietet 2018 gemeinsam mit der Stiftung Märkisches Sauerland eine Ausbil-dung zum Streuobst-Pädagogen / zur Streuobst-Pädagogin an.

Gefördert wird dieses Projekt von der NRW-Stiftung.

Das Ausbildungsangebot richtet sich an alle Streuobst- und Umweltbe-geisterte, an ehrenamtlich Aktive und Pädagogen, die das erlernte Wissen, vor allem im Rahmen von Schulprojekten, auf freiberuflicher Basis an Kinder weitergeben möchten.

Im Vordergrund steht die Arbeit mit Kindern im Grundschulalter.

Nähere Infos finden Sie hier im Flyer.

   

Die Haselmaus – heimlicher Feinschmecker in unseren Wäldern? Bitte Funde melden!

Die Haselmaus, eine kleine Verwandte des Siebenschläfers, lebt sehr heimlich und ist als nachtaktiver Waldbewohner bisher freiwillig nur Wenigen von uns begegnet.

Unbekannt ist zum größten Teil auch, wo es im Sauerland noch Haselmäuse gibt und ob sie - wie noch in den 1980er Jahren - immer noch nahezu flächendeckend in unseren Höhenlagen verbreitet sind.
Da die Tiere nur selten beobachtet werden, müssen wir auf indirekte Nachweismethoden zurückgreifen. Die Schläferarten verbringen gerne ihren Tagschlaf eingerollt in Vogelnistkästen. Haselmäuse kann man dort mit etwas Glück, vom Frühjahr bis September in kunstvoll gewebten Schlafnestern antreffen.

So hat vielleicht der Eine oder die Andere bei der Reinigung und Kontrolle von Vogelnistkästen bereits Haselmäuse oder Siebenschläfer beim Schlafen angetroffen!?
Den Winter überdauert die Haselmaus dagegen schlafend in Nestern am Boden und benötigt dort bodennahe Verstecke z.B. unter Wurzelstöcken, Totholz- oder Reisighaufen.

Eine weitere Möglichkeit Haselmäuse nachzuweisen ist, die leeren Nussschalen unter Haselsträuchern einmal genauer zu betrachten. Die Fraßspuren der Haselmaus unterscheiden sich von denen der Eichhörnchen und der Gelbhals- sowie der Rötelmaus.

Eine Bestimmungshilfe für Fraßspuren an Haselnüssen finden Sie beim NABU Thüringen.

Wer jetzt Lust hat, auf eigene Faust auf Haselmauspirsch zu gehen, kann sich gerne im Naturschutzzentrum melden, damit wir uns räumlich absprechen können. Auch ein paar Nachweis-Tipps warten noch auf Sie!

Ansprechpartner im Naturschutzzentrum ist Frau Grüne.

   

Naturschätze Südwestfalens
50 Touren durch die heimsche Natur

Südwestfalens Naturschätze liegen vor der Haustür und sind doch nur wenigen bekannt. Diese Schätze zu präsentieren, ist Ziel des Projektes "Naturschätze Südwestfalens entdecken" der Regionale 2013.

50 Gebiete, die sich besonders für das Naturerlebnis eignen, werden in einem Buch vorgestellt: vom urtümlichen Wald, über Moore und Felsen, artenreiche Wiesen und Weiden bis hin zu Flussauen und Bachtälern. Zu jedem Gebiet gibt es eine Karte mit Routenvorschlägen für Wanderer und Radfahrer, Informationen über das Gebiet und die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten sowie Tipps für die Umgebung.

Allgemeine Hinweise zur Natur in Südwestfalen ergänzen die Gebietsbeschreibungen. Was blüht auf den Wiesen, wo kann man die Weißstörche mit ihren Jungen beobachten, wann und wo sind die Braunkehlchen zu finden, diese und viele andere Fragen beantwortet das Buch. Mit diesem Führer durch die Naturschätze Südwestfalens ist ein erlebnisreicher Tag in der Natur garantiert.

Das Projekt präsentiert ganz neu auf der Internetseite www.naturschaetze-suedwestfalens.de und bei Youtube zu jedem der 50 Naturschätze einen Kurzfilm mit einer durchschnittlichen Länge von 1:45 min.

Als Sahnehäubchen gibt es noch einen Projektfilm, der in 3,5 Minuten einen Eindruck der unterschiedlichen Lebensräume der Region, vom Fluss über die Wälder bis hin zu Mooren und alten Kulturlandschaften, wie den Bergwiesen oder Heiden, vermittelt.

Das Buch ist für 12,95 EUR beim Naturschutzzentrum und im Fachhandel erhältlich. Zur Bestellung

   

Der Sortengarten Hemer wächst und wächst

Auf dem ehemaligen Standortübungsplatz in Hemer-Apricke wurden im Frühjar 2012 160 verschiedene Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumensorten gepflanzt. Entlang der Wege oberhalb des Sauerlandparks entstand so der größte Obstsortengarten Westfalens.

Da immer noch weitere, fast vergessene Sorten auftauchen, wurde noch einmal kräftig nachgepflanzt, sodass der Bestand auf 195 Bäume angewachsen ist.

Werden Sie Baumpate !

Um den Kulturschatz der alten Sorten auch für künftige Generationen zu erhalten, ist viel Arbeit, Pflege und Schnitt an den Obstbäumen erforderlich. Hierzu können auch Sie einen Beitrag leisten, indem Sie die Patenschaft für einen der Bäume übernehmen. Für einmalig 150 € leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unsere Obstsortenvielfalt.
So können Sie uns erreichen.

   

Geburtshelferkröte oder „Steinklinke“
Wo gibt es sie noch im Märkischen Kreis?

Die Geburtshelferkröte, auch bekannt unter den landläufigen Namen „Steinklinke“ oder „Glockenfrosch“ besiedelt gerne vegetationsarme Flächen. In unserer nordrheinwestfälischen Mittelgebirgsregion sind dies z.B. (alte) Steinbrüche und Tongruben. Auch auf Industrie-brachen ist sie anzutreffen. Diese besonders geschützte Amphibienart  ist eine kleine, gedrungene Kröte mit senkrecht stehenden Pupillen. Bemerkenswert  ist die Brutpflege der Männchen. Sie tragen die Laichschnüre um die Fersengelenke gewickelt „huckepack“ mit sich herum. Die Larven schlüpfen erst, wenn das Männchen die Eipakete im Wasser absetzt. Als Gewässer werden  gerne flache Tümpel oder Lachen ohne Fischbesatz sowie ruhige Fließgewässerabschnitte genutzt. In der Nähe der Gewässer liegende Steinhaufen oder sonnige Böschungen dienen als Sommerlebensraum für die ausgewachsenen Tiere.
Am auffälligsten sind jedoch die Paarungsrufe der Männchen, die im Frühling und Sommer nach Sonnenuntergang zu hören sind. Aus der Ferne erinnern die Rufe an Glockengeläut, weshalb die Tiere auch den Beinamen „Glockenfrosch“ tragen. Die Männchen lassen sich durch kurze Pfeiflaute zum Antworten anregen.


Wir benötigen Ihre Mithilfe!
Um den aktuellen Bestand der Geburtshelferkröten zu erfassen, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Wenn Sie Vorkommen im Märkischen Kreis kennen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns Ort, Funddatum und die ungefähre Anzahl mitteilen würden.

Und so erreichen Sie uns

 

Eine ausführliche Artbeschreibung finden sie auf der Homepage des NABU Deutschland.

   

Dülmener abzugeben

Auf dem ehemaligen Standortübungsplatz in Hemer hilft uns eine kleine Herde Dülmener die Landschaft offen zu halten. Die Pferde fühlen sich hier sehr wohl. Daher konnte die Herde in den letzten 3 Jahren so kräftig anwachsen, dass es nun einige Pferde zu viel für die Weidefläche geworden sind und diese günstig abgegeben werden können.

Dülmener sind sehr gesunde, widerstandsfähige Tiere, die sich auch hervorragend zum Reiten eignen. Abzugeben sind Stuten und Hengste im Alter von 1 bis 3 Jahren mit gutem Stammbaum.

Nähere Infos bekommen Sie hier.

   

Große Weidetiere als Helfer des Naturschutzes

Die Wiesen und Magerrasen östlich von Hemer besitzen landesweite Bedeutung als Lebensräume gefährdeter Pflanzen und Tiere.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung hat den ehemaligen Standortübungsplatz im Jahr 2007 für Zwecke des Naturschutzes erworben. Das Gebiet wird heute vom Naturschutzzentrum Märkischer Kreis in Zusammenarbeit mit der Stadt Hemer betreut .

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt ...