Plaggen für den Naturschutz
Das Naturschutzzentrum ist Partner des Forschungsprojekts „Entwicklung von Anpassungsstrategien seitens des Naturschutzes zum Erhalt hochgradig durch den Klimawandel gefährdeter Lebensgemeinschaften“. Das von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt geförderte Projekt wird unter der Fedeführung der Landschaftsstation im Kreis Höxter e.V. durchgeführt.
Ziel ist es, Managementmaßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, die auch in Zeiten des Klimawandels den Erhalt bedrohter Tagfalterarten und ihrer Lebensgemeinschaften sicherstellen.
Im Märkischen Kreis werden seit 2008 unter anderem Maßnahmen in den Mooren "Auf dem roten Schlote" und dem "Hochsteiner Moor durchgeführt. In vergangenen Zeiten wurden diese Flächen landwirtschaftlich genutzt. Durch die Aufgabe konnten Pflanzen wie Pfeifengras die Überhand gewinnen und so den Lebensraum typischer Moorpflanzen einnehmen.
Um bedrohten Arten, die wiederum Nahrungsgrudlage für seltene Falterarten darstellen, neuen Lebensraum zu geben, wurde in 2 Mooren auf ausgewählten Flächen die dichte Pfeifengrasmatte entfernt. Während diese Arbeit "Auf dem Roten Schlote" mit einem Bagger ausgeführt werden konnte, war im Hochsteiner Moor weitgehend Handarbeit angesagt. Der schwere Zugang zur Fläche und der extrem nasse und kaum tragfähige Moorboden schlossen eine Arbbeit mit schwerem Gerät aus.
Mehr über das Gesamtprojekt finden Sie auf der Projekthomepage unter www.klimawandel-projekte.de |