aktuelllandschaftprojekteveranstaltungen

 

Erfahrungsaustausch Streuobst

In Zusammenarbeit mit der NUA/ LNU veranstalten wir am 14. Juni 2013 in Hemer einen Erfahrungsaustausch zu aktuellen Themen rund um das Streuobst. Diese 8. Auflage der „ Fachtagung für Aktiven in der Obstwiesenpflege in NRW“ findet nach 2-jähriger Pause zu den Themen Sortengarten Hemer, Erhalt genetischer Ressourcen im Obstbau, NaturGenussRoute Münsterland, Koordinierungsausschuss Obstwiesenschutz in NRW und Nützlinge und Schädlinge im Obstbau statt.

Während der Obstwiesenbegehungen am Nachmittag ist ein Pflanzenschutzexperte anwesend, der auch mitgebrachte Schadbilder der Teilnehmer in Augenschein nehmen wird.

Zum Programm und zur Anmeldung geht's hier.

   

Eröffnung des Obstsortengartens

Am 16. Mai war es endlich soweit. Der Obstsortengarten in Hemer mit aktuell 171 verschieden Obstsorten wurde offiziell eröffnet.
Trotz des schlechten Wetters waren neben den Vertretern des Naturschutzzentrums MK, der Stiftung Märkisches Sauerland, der Stadt Hemer, des Märkischen Kreises, der Bezirksregierung und der NRW-Stiftung auch die Paten der Obstbäume gekommen um auf den Sortengarten anzustoßen.


Foto: IKZ
   

Geburtshelferkröte oder „Steinklinke“
Wo gibt es sie noch im Märkischen Kreis?

Die Geburtshelferkröte, auch bekannt unter den landläufigen Namen „Steinklinke“ oder „Glockenfrosch“ besiedelt gerne vegetationsarme Flächen. In unserer nordrheinwestfälischen Mittelgebirgsregion sind dies z.B. (alte) Steinbrüche und Tongruben. Auch auf Industrie-brachen ist sie anzutreffen. Diese besonders geschützte Amphibienart  ist eine kleine, gedrungene Kröte mit senkrecht stehenden Pupillen. Bemerkenswert  ist die Brutpflege der Männchen. Sie tragen die Laichschnüre um die Fersengelenke gewickelt „huckepack“ mit sich herum. Die Larven schlüpfen erst, wenn das Männchen die Eipakete im Wasser absetzt. Als Gewässer werden  gerne flache Tümpel oder Lachen ohne Fischbesatz sowie ruhige Fließgewässerabschnitte genutzt. In der Nähe der Gewässer liegende Steinhaufen oder sonnige Böschungen dienen als Sommerlebensraum für die ausgewachsenen Tiere.
Am auffälligsten sind jedoch die Paarungsrufe der Männchen, die im Frühling und Sommer nach Sonnenuntergang zu hören sind. Aus der Ferne erinnern die Rufe an Glockengeläut, weshalb die Tiere auch den Beinamen „Glockenfrosch“ tragen. Die Männchen lassen sich durch kurze Pfeiflaute zum Antworten anregen.


Wir benötigen Ihre Mithilfe!
Um den aktuellen Bestand der Geburtshelferkröten zu erfassen, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Wenn Sie Vorkommen im Märkischen Kreis kennen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns Ort, Funddatum und die ungefähre Anzahl mitteilen würden.

Und so erreichen Sie uns

Hier hören Sie den typischen Ruf.

Eine ausführliche Artbeschreibung finden sie auf der Homepage des NABU Deutschland.

   

Nachwuchs am Hoppenberg

Seit einigen Jahren helfen Ziegen dabei, den Hoppenberg auf dem ehemaligen Standortübungsplatz in Hemer-Apricke offen zu halten. Ziegen gehen gerne an die Rinde von Sträuchern und Bäumen und sorgen so dafür, dass Wiesen am Hoppenberg wieder bunt an Kräutern und Blumen werden.

Vor einigen Tagen gab es hier eine Menge Nachwuchs, denn viele der Ziegen brachten gesunde Zicklein zur Welt.

Der steinige Untergrund, das steile Gelände und die viele frische Rinde bieten den Tieren ideale Bedingungen.

   

Dülmener abzugeben

Auf dem ehemaligen Standortübungsplatz in Hemer hilft uns eine kleine Herde Dülmener die Landschaft offen zu halten. Die Pferde fühlen sich hier sehr wohl. Daher konnte die Herde in den letzten 3 Jahren so kräftig anwachsen, dass es nun einige Pferde zu viel für die Weidefläche geworden sind und diese günstig abgegeben werden können.

Dülmener sind sehr gesunde, widerstandsfähige Tiere, die sich auch hervorragend zum Reiten eignen. Abzugeben sind Stuten und Hengste im Alter von 1 bis 3 Jahren mit gutem Stammbaum.

Nähere Infos bekommen Sie hier.

   

Das neue Veranstaltungsprogramm ist da

Auch 2013 bietet das Naturschutzzentrum wieder viele Veranstaltungen rund um den Naturschutz an. Neben unseren regelmäßigen Seminaren zum Thema Streuobst warten wieder viele naturkundliche Abendwanderungen und ganztägige Exkursionen auf Ihren Besuch. So startet am 28.04.2013 eine ganztägige Tour zur entfesselten Lippe und den Frühblühern am Schloss Nordkirchen.

Das gesammte Programm und die Möglichkeit zur Anmeldung finden sie hier.

Ein download steht hier für Sie bereit.

   

160 verschiedene Obstsorten

Auf dem ehemaligen Standortübungsplatz in Hemer-Apricke wurden in den letzten Tagen 160 verschiedene Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumensorten gepflanzt. Entlang der Wege oberhalb des Sauerlandparks entsteht der größte Obstsortengarten Westfalens.

Gepflanzt wurde in zwei Reihen entlang der Wege, sodass Spaziergänger die Vielfalt unserer alten Obstsorten erleben können.
Lesen Sie hierzu auch den Bericht in der Rundschau.


Werden Sie Baumpate

Um den Kulturschatz der alten Sorten auch für künftige Generationen zu erhalten, ist viel Arbeit, Pflege und Schnitt an den Obstbäumen erforderlich. Hierzu können auch Sie einen Beitrag leisten, indem Sie die Patenschaft für einen der Bäume übernehmen. Für einmalig 150 € leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unsere Obstsortenvielfalt.
So können Sie uns erreichen.

   

Große Weidetiere als Helfer des Naturschutzes

Die Wiesen und Magerrasen östlich von Hemer besitzen landesweite Bedeutung als Lebensräume gefährdeter Pflanzen und Tiere.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung hat den ehemaligen Standortübungsplatz im Jahr 2007 für Zwecke des Naturschutzes erworben. Das Gebiet wird heute vom Naturschutzzentrum Märkischer Kreis in Zusammenarbeit mit der Stadt Hemer betreut .

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt ...

   

Streuobstwiesen erhalten und neu anlegen

In Nordrhein-Westfalen gibt es zur Zeit die Möglichkeit für den einmaligen Schnitt von Obstbäumen Fördergelder zu beantragen. Das gleiche gilt auch für die Neuanlage und Ergänzung von Obstwiesen. Grundvorraussetzung ist allerdings, das die Obstwiese mindestens 1500 m² groß ist und aus mindestens 10 hochstämmige Bäumen besteht. Bei der Frage Wie und Wo die Förderung zu beantragen sind helfen wir Ihnen gerne.

Senden Sie Ihre Anfrage über unser Kontaktformular oder rufen Sie uns an.