aktuelllandschaftprojekteveranstaltungen

 

Wer kennt die heimischen Vögel ?

Entdecken Sie die Vielfalt der heimischen Vogelwelt in den Veranstaltungen des Naturschutzzentrums!
Die beliebte Frühwanderung mit anschließendem Frühstück ist zwar leider schon ausgebucht, aber bei den Abendwanderungen am 12.05.2016 (Wiblingwerde) und 09.06.2016 (Schalksmühle) gibt es keine Teilnehmerbegrenzung.
Bei einem ausgedehnten Spaziergang unter fachkundiger Führung lernen Sie die Stimmen und Lebenräume der häufigsten Vogelarten kennen.
Nähere Infos finden Sie hier ...

   

Natur entdecken und erleben!
Das neue Veranstaltungsprogramm ist da

Das Naturschutzzentrum Märkischer Kreis e.V. lädt alle naturkundlich interessierten Laien und Kenner ein, mit auf Streifzüge quer durch den Märkischen Kreis zu gehen.

Insgesamt 33 Veranstaltungen werden in diesem Jahr angeboten. Den Anfang bilden zwei Veranstaltungen im Grünen Klassenzimmer des NABU in Iserlohn: ein Diavortrag über bedrohte Vögel in NRW am 18. Februar 2016 und ein Vortrag über die Rückkehr der Wildkatze in den MK am 24. Februar 2016.

Zahlreiche naturkundliche Führungen und Vorträge, Vogelstimmenwanderungen, Infos zu Obstbaumschnitt und Baumveredlung stehen auf dem Programm.

Beim Lammtag können Lämmer können im Schafstall gestreichelt werden.

Eine Bustour zu den botanisch bedeutsamen Galmeifluren der Pöppelsche am Haarstrang und ein Besuch des NSG „Kiebitzwiese“ einem vogelkundlichen Kleinod in der Fröndenberger Ruhraue führen über die märkischen Grenzen hinaus.

Eine Veranstaltungsreihe zu heimischen Pilzen und besondere Kartierexkursionen in die verschiedenen Landschaftsräume des Märkischen Kreises richten sich an Naturfreunde mit floristischen bzw. pilzkundlichen Grundkenntnissen.

International wird es am 22.04.2016. Bei der Tagung unter dem Titel "Neue Wege zum Erhalt alter Obstsorten sind 8 Referenten aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden zu Gast, die über verschiedene Projekte zur Rettung alter Obstsorten berichten. Die Ansätze sind hierbei jeweils sehr verschieden.

Das gesamte Jahresprogramm und eine Mögliochkeit für die bequeme Onlineanmaldung finden Sie hier.

   

Naturschätze Südwestfalens
50 Touren durch die heimsche Natur

Südwestfalens Naturschätze liegen vor der Haustür und sind doch nur wenigen bekannt. Diese Schätze zu präsentieren, ist Ziel des Projektes "Naturschätze Südwestfalens entdecken" der Regionale 2013.

50 Gebiete, die sich besonders für das Naturerlebnis eignen, werden in einem Buch vorgestellt: vom urtümlichen Wald, über Moore und Felsen, artenreiche Wiesen und Weiden bis hin zu Flussauen und Bachtälern. Zu jedem Gebiet gibt es eine Karte mit Routenvorschlägen für Wanderer und Radfahrer, Informationen über das Gebiet und die dort vorkommenden Tier- und Pflanzenarten sowie Tipps für die Umgebung.

Allgemeine Hinweise zur Natur in Südwestfalen ergänzen die Gebietsbeschreibungen. Was blüht auf den Wiesen, wo kann man die Weißstörche mit ihren Jungen beobachten, wann und wo sind die Braunkehlchen zu finden, diese und viele andere Fragen beantwortet das Buch. Mit diesem Führer durch die Naturschätze Südwestfalens ist ein erlebnisreicher Tag in der Natur garantiert.

Das Projekt präsentiert ganz neu auf der Internetseite www.naturschaetze-suedwestfalens.de und bei Youtube zu jedem der 50 Naturschätze einen Kurzfilm mit einer durchschnittlichen Länge von 1:45 min.

Als Sahnehäubchen gibt es noch einen Projektfilm, der in 3,5 Minuten einen Eindruck der unterschiedlichen Lebensräume der Region, vom Fluss über die Wälder bis hin zu Mooren und alten Kulturlandschaften, wie den Bergwiesen oder Heiden, vermittelt.

Das Buch ist für 12,95 EUR beim Naturschutzzentrum und im Fachhandel erhältlich. Zur Bestellung

   

Der Sortengarten Hemer wächst und wächst

Auf dem ehemaligen Standortübungsplatz in Hemer-Apricke wurden im Frühjar 2012 160 verschiedene Apfel-, Birnen-, Kirsch- und Pflaumensorten gepflanzt. Entlang der Wege oberhalb des Sauerlandparks entstand so der größte Obstsortengarten Westfalens.

Da immer noch weitere, fast vergessene Sorten auftauchen, wurde noch einmal kräftig nachgepflanzt, sodass der Bestand auf 195 Bäume angewachsen ist.

Werden Sie Baumpate !

Um den Kulturschatz der alten Sorten auch für künftige Generationen zu erhalten, ist viel Arbeit, Pflege und Schnitt an den Obstbäumen erforderlich. Hierzu können auch Sie einen Beitrag leisten, indem Sie die Patenschaft für einen der Bäume übernehmen. Für einmalig 150 € leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Erhalt unsere Obstsortenvielfalt.
So können Sie uns erreichen.

   

Geburtshelferkröte oder „Steinklinke“
Wo gibt es sie noch im Märkischen Kreis?

Die Geburtshelferkröte, auch bekannt unter den landläufigen Namen „Steinklinke“ oder „Glockenfrosch“ besiedelt gerne vegetationsarme Flächen. In unserer nordrheinwestfälischen Mittelgebirgsregion sind dies z.B. (alte) Steinbrüche und Tongruben. Auch auf Industrie-brachen ist sie anzutreffen. Diese besonders geschützte Amphibienart  ist eine kleine, gedrungene Kröte mit senkrecht stehenden Pupillen. Bemerkenswert  ist die Brutpflege der Männchen. Sie tragen die Laichschnüre um die Fersengelenke gewickelt „huckepack“ mit sich herum. Die Larven schlüpfen erst, wenn das Männchen die Eipakete im Wasser absetzt. Als Gewässer werden  gerne flache Tümpel oder Lachen ohne Fischbesatz sowie ruhige Fließgewässerabschnitte genutzt. In der Nähe der Gewässer liegende Steinhaufen oder sonnige Böschungen dienen als Sommerlebensraum für die ausgewachsenen Tiere.
Am auffälligsten sind jedoch die Paarungsrufe der Männchen, die im Frühling und Sommer nach Sonnenuntergang zu hören sind. Aus der Ferne erinnern die Rufe an Glockengeläut, weshalb die Tiere auch den Beinamen „Glockenfrosch“ tragen. Die Männchen lassen sich durch kurze Pfeiflaute zum Antworten anregen.


Wir benötigen Ihre Mithilfe!
Um den aktuellen Bestand der Geburtshelferkröten zu erfassen, sind wir auf Ihre Hilfe angewiesen. Wenn Sie Vorkommen im Märkischen Kreis kennen, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns Ort, Funddatum und die ungefähre Anzahl mitteilen würden.

Und so erreichen Sie uns

Hier hören Sie den typischen Ruf.

Eine ausführliche Artbeschreibung finden sie auf der Homepage des NABU Deutschland.

   

Dülmener abzugeben

Auf dem ehemaligen Standortübungsplatz in Hemer hilft uns eine kleine Herde Dülmener die Landschaft offen zu halten. Die Pferde fühlen sich hier sehr wohl. Daher konnte die Herde in den letzten 3 Jahren so kräftig anwachsen, dass es nun einige Pferde zu viel für die Weidefläche geworden sind und diese günstig abgegeben werden können.

Dülmener sind sehr gesunde, widerstandsfähige Tiere, die sich auch hervorragend zum Reiten eignen. Abzugeben sind Stuten und Hengste im Alter von 1 bis 3 Jahren mit gutem Stammbaum.

Nähere Infos bekommen Sie hier.

   

Große Weidetiere als Helfer des Naturschutzes

Die Wiesen und Magerrasen östlich von Hemer besitzen landesweite Bedeutung als Lebensräume gefährdeter Pflanzen und Tiere.
Die Nordrhein-Westfalen-Stiftung hat den ehemaligen Standortübungsplatz im Jahr 2007 für Zwecke des Naturschutzes erworben. Das Gebiet wird heute vom Naturschutzzentrum Märkischer Kreis in Zusammenarbeit mit der Stadt Hemer betreut .

Hier erfahren Sie mehr über das Projekt ...