04 Das Haselhuhn im Märkischen Kreis?

 

 

 

Ort:

Nachrodt-Wiblingwerde

 

 

Datum:

18.03.2017

 

 

Uhrzeit:

15:00 – 18:30 Uhr

 

 

Kosten:

keine

Beschreibung:

In Nordrhein-Westfalen wird der verbliebene Bestand des Haselhuhns auf maximal 25 Reviere geschätzt (Jöbges 2016). „Sichere“ Meldungen gibt es nur aus wenigen Regionen in NRW. Meldungen von vermuteten Haselhuhnbeobachtungen liegen jedoch auch aus dem Raum Hagen / Märkischer Kreis immer wieder und über Jahre verteilt vor. Daher liegt die Vermutung nahe, dass sich ein kleiner Restbestand in der Region halten konnte. Da die Beobachtungen jedoch meistens nur wenige Sekunden lang sind, besteht scheinbar eine Hemmung, diese Vermutungen weiterzugeben, die doch für unsere Region einem „ornithologischen Juwelenfund“ gleichkommen würden.
Eine spezielle Suche nach dem Haselhuhn scheint jedoch nahezu aussichtslos, zumal sich der scheue Vogel gerne dort aufhält, wo wir nur undurchdringliches Dickicht sehen. Doch allen Naturfreunden, die gerne ihre Zeit draußen verbringen und ihre Augen offen halten, möchten wir einen paar Tipps an die Hand geben, wie aus den seltenen Zufallsbeobachtungen von haselhuhnartigen Vögeln evtl. sichere Nachweise werden können. Dazu erklärt uns der Haselhuhnexperte Andreas Kämpfer-Lauenstein, wonach wir noch suchen können, wenn wir eine solch seltene Beobachtung gemacht haben.

Im Anschluss an einen kurzen Bildervortrag haben wir die Möglichkeit Losungen, Eierschalen und Federn vom Haselhuhn und der Waldschnepfe anzuschauen und wollen im Anschluss noch in einem nahe gelegenen Waldgebiet mit geeigneten Strukturen die Lebensraumansprüche der Art besprechen. Auch der Austausch von Beobachtungen und das Knüpfen von neuen Verbindungen sollen nicht zu kurz kommen.

 

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